Workshop mit STEREO-Redakteur Matthias Böde

Matthias Böde, Redakteur der Hifi-Zeitschrift STEREO, führt seit Jahren Workshops zu verschiedenen Themen bei Händlern durch und berichtet darüber in der Zeitschrift STEREO. Auch wir hatten ihn vor längerer Zeit zu Gast bei uns im Studio und unsere Kunden waren sehr angetan.  Immer wieder wurden wir gefragt, wann denn mal wieder ein Workshop mit Herrn Böde stattfindet.  Nun,  es war am 13.4.2013 soweit:

Der  STEREO-Workshoptag mit Matthias Böde im Klangstudio war sehr gut besucht. In allen drei Vorführdurchgängen hatten wir ein volles Haus.

Als Anlage kam ein Linn Klimax DS Netzwerkstreamer zusammen mit der Klimax Kontrol Vorstufe und 2 Klimax Solo Endstufen zum Einsatz an 2 B&W 800 Diamond Lautsprechern. Der Plattenspieler war ein Linn Sondek LP 12 in höchster Ausbaustufe mit dem brandneuen MC-Tonabnehmer Linn Kandit.

 Matthias Böde behandelte die Themen  "Dynamik" und  "Auflösung" und  "Analog/Digital" in Vorführungen mit diversen Musikbeispielen.

Zunächst aber stellte er die neue STEREO-Hörtest-CD Vol 7 vor, die im Mai herauskommt. Die Auswahl der Musikstücke weckte schon einmal die Vorfreude.

Dann ging es mit 2 ausgewählten Musikstücken um das Thema Dynamik.Sehr interessant war zu hören, wie wenig Dynamik mit absoluter Lautstärke zu tun hat. Ein einfaches akustisches Jazzstück mit einer Sängerin war zwar leiser, aber sehr viel dynamikreicher als z.B. ein lautes und druckvolles Rockstück mit den Red Hot Chilli  Peppers.  Herr Böde veranschaulichte das auch mit 2 mitgebrachten Graphiken (siehe unten).

Im zweiten Teil ging es um Analog/Digital und Auflösung. Wir hatten alle digitalen Musikbeispiele verlustfrei auf den Server kopiert und über den LINN Klimax DS Netzwerkstreamer angespielt. Für die analoge Schallplatte stand ein Linn Sondek LP 12 mit dem brandneuen Topp-Tonabnehmer Linn Kandit zur Verfügung.

Zunächst verglichen wir mit verschiedenen Musikbeispielen digital in CD-Qualität mit der jeweiligen Schallplatte. Hier hatte in der Regel der Plattenspieler vom Klangempfinden die Nase vorn. Wir haben von Herrn Böde dabei interessante Dinge über die Gründe gelernt: Bei der analogen Pressung und Abtastung entstehen durch mechanische Überschwinger gradzahlige harmonische Verzerrungen, die für das Ohr angenehm sind und für gefühlt mehr Dynamik und mehr Wärme sorgen ( verkürzte und vereinfache Darstellung! Wir können das hier in nicht  voller Breite wíedergeben).

Bei den nächsten Vergleichen ging es um Auflösung: CD-Qualität (16Bit/44,1khz) versus Hochbit 24Bit/92 khz versus Hochbit 24Bit/192 khz. Jeder Schritt war deutlich hörbar. Hier hatte dann auch in letzter Konsequenz gegen die hohe Auflösung der Plattenspieler einen schweren Stand...
Diese Vergleiche wurden mit der STEREO-Hörtest Edition gemacht, einem Werk welches die DMM-gemasterte LP sowie CD, SuperAudioCD und 2 Scheiben mit Hochbit-Auflösung zum Kopieren auf den Computer oder Musikserver enthält. Ein tolles Testwerkzeug mit klassischer Musik, aufgenommen von Tonmeister Ralph Koschnicke für das Label Acousence. (49.-, bei uns erhältlich)

Nach  den Vorführdurchgängen blieb Zeit zum Fachsimpeln und für einige Interviews, die Matthias Böde mit Teilnehmern durchführte und die in einem Bericht in der Zeitschrift STEREO abgedruckt werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Böde für den tollen Workshop, bei den Teilnehmern für ihre Teilnahme und ihr Engagement in Sachen gute Musikwiedergabe sowie bei unseren Helfern , besonders Uschi Lilge, Roland Seidel und Hartmut Schneider.